US-Konzerne: Aktivisten drängen in die Boards

Hedgefonds und andere aktivistische Investoren gewinnen auch in der ersten Liga der US-Konzerne an Einfluss: General Electric hat in dieser Woche den Chief Investment Officer des Hedgefonds Trian Management in das 18-köpfige Board of Directors berufen. Edward Garden ersetzt dort Robert Lane, der nach zwölf Jahren aus gesundheitlichen Gründen zurücktrat. Trian – 14 Milliarden Euro schwer – hält rund ein Prozent der General-Electric-Aktien und hatte das Management in den vergangenen Monaten immer wieder kritisiert.

Nelson Peltz: Größte Proxy-Schlacht aller Zeiten

Eine Niederlage musste dagegen Trian-Gründer Nelson Peltz hinnehmen. Die Aktionäre des Konsumgüterherstellers Procter & Gamble verweigerten ihm am Dienstag einen Sitz im Board – allerdings nur mit hauchdünner Mehrheit. US-Medien bezeichneten Peltz‘ Kampagne, die auf erbitterten Widerstand des Managements gestoßen war, als „größte Proxy-Schlacht aller Zeiten“. Der Unterlegene hat bereits angekündigt, weiter Druck zu machen.

DCGIBoardNews

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