Nemat & Kugel: Ein leidenschaftliches Plädoyer für Diversity

Zwei deutsche Top-Managerinnen haben im Doppelinterview mit dem Spiegel davor gewarnt, das Thema Diversity auf die Frauenquote zu reduzieren. Um innovativer zu werden, komme es auf „Vielfalt in vier Bereichen“ an, sagte Telekom-Vorstandsmitglied Claudia Nemat: die Herkunft, die Unterschiedlichkeit der Lebensläufe, die fachliche Ausrichtung und das Geschlecht. „In Deutschland wird Diversität bislang nur über das Geschlecht definiert“, kritisierte Siemens-Personalchefin Janina Kugel. „Aber Diversität ist so viel mehr.“

Diversity ist anstrengend, aber alternativlos

Es sei zwar mühsamer, „mit Menschen zu arbeiten, die nicht so ticken, nicht so reden, nicht so denken wie ich“, so Kugel. „Aber das, was am Ende dabei rauskommt, ist immer besser.“ Das gilt laut Nemat vor allem beim Thema Innovationskraft: „Wenn Sie etwas Innovatives schaffen wollen […], hilft es Ihnen nichts, wenn Ihr Team aus Menschen besteht, die genauso sind wie Sie selbst.

DCGIBoardNews

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