Aus den Gremien: Börsenguru Faber fliegt aus drei Boards

Marc Faber, einer der bekanntesten Fondsmanager der Welt, ist nach rassistischen Aussagen in seinem Börsenbrief «Gloom, Boom and Doom Report» aus drei Boards geflogen. Ab sofort darf der 71-Jährige die US-Edelmetallunternehmen Novagold Resources, Ivanhoe Mines und Sprotts nicht mehr aus den Verwaltungsräten heraus kontrollieren, schreibt der Schweizer Tagesanzeiger. Auch die Wirtschaftssender CNBC, Fox Business und Bloomberg TV kündigten die Zusammenarbeit mit ihm. Faber hatte unter anderem geschrieben: „Dank Gott haben die Weissen Amerika bevölkert und nicht die Schwarzen.“

Vergebliches Warten auf den Crash

Von der Wirtschaftswoche zu den Aussagen befragt, legt der in Thailand lebende Schweizer noch einmal nach und verriet zudem, dass er auch zwei weitere Gremien verlassen müsse. Der auch als Crash-Prophet bezeichnete Faber hatte 1987 den Börsencrash vorausgesehen und später frühzeitig vor der Asienkrise und der Technologieblase gewarnt. In den vergangenen Jahren hatte sich seine pessimistische Weltsicht allerdings nicht mehr an den Börsen widergespiegelt.

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