Familienunternehmen: Wie der Kulturwandel im Hause Kühne gelang

Wie können neue Chefs weitreichende Veränderungen anschieben und dabei eine „Hoppla-jetzt-komm-ich“-Attitüde vermeiden, die viele Mitarbeiter verschreckt – gerade in traditionsreichen mittelständischen Betrieben? Im aktuellen Manager Magazin beschreibt der Journalist Sören Jensen, wie dies dem Ex-Unilever-Manager Stefan Leitz (53) gelang, der seit vier Jahren die Geschäfte beim Hamburger Familienunternehmen Carl Kühne führt (bekannt für Gurken, Senf und Sauerkraut).

Leadership: Fragen, zuhören, umsetzen

Leitz habe zunächst zugehört und in vielen Gesprächen mit Mitarbeitern immer wieder gefragt: „Was würden Sie bei Kühne verbessern, wenn Sie zwei Millionen Euro zur Verfügung hätten?“ Danach analysierten Leitz und seine Geschäftsführer-Kollegen die Vorschläge – und entwickelten auf dieser Basis eine neue Strategie. Das Unternehmen bringt deshalb heute Innovationen schneller auf den Markt, fördert gezielt Talente und hat eine offenere, kommunikativere Kultur entwickelt. Wir meinen: Jeder Chef muss seinen eigenen Weg finden. Aber das Kühne-Modell liefert interessante Impulse.

Hinweis: Auf dem 12. Deutschen Aufsichtsratstag (#DART12) am 24. November in Düsseldorf referiert und diskutiert Martin Spilker, Leiter des Kompetenzzentrums Führung und Unternehmenskultur der Bertelsmann-Stiftung, über das Thema „Digitale Transformation & Unternehmenskultur – Handlungsempfehlungen für Vorstand und Aufsichtsrat“.

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