Künstliche Intelligenz: Science Fiction? Wo KI schon Alltag ist

Wer das Thema Künstliche Intelligenz (KI) bislang schwer greifbar fand, dürfte nach dem Vortrag von Sabine Bendiek auf dem 12. Deutschen Aufsichtsratstag (#DART12) anders auf die Welt blicken. Die Deutschland-Chefin von Microsoft schilderte zahlreiche Anwendungsfälle, die vor wenigen Jahren noch nach „Science Fiction“ geklungen hätten – von Chatbots in der kirchlichen Seelsorge über die automatische Spracherkennung beim Fast-Food-Drive-In bis hin zum Vater auf Dienstreise, der sich per Hologramm ins Kinderzimmer seiner Tochter „beamen“ lässt.

Wenn Maschinen zu Rassisten werden

KI könne Menschen und Maschinen helfen, gemeinsam besser zu werden, betonte Bendiek – gab den versammelten Aufsichtsräten aber zugleich eine Warnung mit auf den Weg: Die Gefahr, dass sich KI in die falsche Richtung entwickele, sei groß. Maschinen könnten zum Beispiel lernen, rassistisch zu werden, wie Microsoft mit dem Chatbot „Tay“ selbst erfahren musste. Wichtig seien deshalb verantwortliches Handeln, Transparenz und ethische Standards. Somit, so Bendieks Botschaft, seien Vorstände und Aufsichtsräte ganz besonders in der Pflicht. Wir schließen uns an – und raten zur Eile. Denn was für viele Aufsichtsräte noch nach Science Fiction klingt, ist in ihren IT-Abteilungen längst Alltag.

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