Was Aufsichtsräte von den X-Men & Captain Picard lernen können

Es waren zwei Präsentationsfolien, die die #DART12-Besucher zum Schmunzeln und Nachdenken gleichermaßen anregten: Unter der Überschrift „Aufsichtsrat der Zukunft?“ war zunächst Schauspieler Patrick Stewart alias Jean-Luc Picard zu sehen, seines Zeichens Kapitän des „Raumschiff Enterprise“. Auf dem Bild trägt er eine Art Helm, aus dem Leitungen ragen. Es folgten die „X-Men“, also Mutanten mit Superkräften – sozusagen die nächste Stufe der Evolution, wenn es um das Verschmelzen von Menschen und Maschinen geht.

Die Arbeit im Aufsichtsrat ist klassisches KI-Anwendungsgebiet

Was auf den ersten Blick abwegig erschien, enthielt eine wichtige Botschaft an die Teilnehmer des Deutschen Aufsichtsratstages: Auch wenn im Aufsichtsrat der Zukunft natürlich keine Mutanten sitzen werden, stellt sich die Frage, inwieweit sie Künstliche Intelligenz (KI) in die Überwachungsarbeit integrieren und diese dadurch verbessern können. Damit schloss Microsoft-Deutschland-Chefin Sabine Bendiek nahtlos an den Impulsvortrag „Der autonome Aufsichtsrat“ an, den wir letzte Woche bereits angekündigt hatten (den gesamten Text finden Sie hier). Klar ist: Die Arbeit von Aufsichtsräten – also etwa das Sammeln und Priorisieren von Informationen, deren Analyse und das Abwägen von Wahrscheinlichkeiten – ist das natürliche Anwendungsgebiet von KI. Es ist deshalb höchste Zeit, sich mit dem Thema zu befassen. Denn Aufsichtsräte können dadurch deutlich besser werden – auch ohne Superkräfte.

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