Familienunternehmen: Wie die Beumer Group gute Ideen organisiert

Die Beumer Group aus dem westfälischen Beckum sammelt Titel: In den vergangenen Jahren ist der Hersteller von Förderbändern, Gepäckabfertigungsanlagen und Verpackungsmaschinen gleich mehrfach für seine Innovationsfreude ausgezeichnet worden, zuletzt vor wenigen Tagen mit dem „Axia Award“. „Innovation ist bei uns kein Zufall“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter Christoph Beumer. „Sie ist fest in unserer Unternehmensstrategie verankert.“ Aber wie genau funktioniert das?

Innovationen: Wo gepitcht und gescoutet wird

Mit einem „professionellen Ideenmanagement“. Dazu gehören „Pitch Days“, an denen Mitarbeiter fünf Minuten Zeit bekommen, um Ideen vorzustellen. Zudem hat Beumer (rund 4100 Mitarbeiter, 777 Mio. Euro Jahresumsatz) „Idea-Scouts“ ernannt, die auch zwischen den „Pitch Days“ Ideen sammeln. Der Erfolg gibt den Beumers recht: In den vergangenen beiden Jahren wurden fast 100 Patente angemeldet. Um nicht nur Bestehendes zu optimieren, sondern auch über den Tellerrand zu blicken und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, hat das Familienunternehmen zudem zwei Startups ins Leben gerufen. Wir meinen: Wer glaubt, dass Ideen reine Zufallsprodukte sind, sollte sich mit der Beumer-Gruppe beschäftigen.