Innogy: Erhard Schipporeit muss Terium-Nachfolger finden

Erhard Schipporeit (68) soll am 1. Januar 2018 zum Aufsichtsratsvorsitzenden des Ökostromkonzerns Innogy bestellt werden. Damit würde er auf Werner Brandt (63) folgen, der seinen Posten bei der RWE-Tochter „aus persönlichen Gründen“ aufgibt und Ende Januar aller Voraussicht nach in den Siemens-Aufsichtsrat einzieht. Schipporeit gehört wie Brandt zu den aktivsten deutschen Multi-Aufsichtsräten: Der ehemalige Eon-Finanzchef sitzt in den Kontrollgremien von RWE, Fuchs Petrolub, Deutscher Börse, Hannover Rück, SAP, Talanx und der BDO Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.

Lackmus-Test für die Nachfolgeplanung

Bei Innogy wartet auf den promovierten Betriebswirt viel Arbeit: Nach dem überraschenden Abgang von Innogy-Vorstandschef Peter Terium (54) in dieser Woche gilt es, möglichst schnell eine überzeugende Nachfolgeregelung zu präsentieren. Auslöser der Trennung war laut Medienberichten die Innogy-Gewinnwarnung in der vergangenen Woche, die beim Großaktionär RWE für großen Unmut sorgte. Interimistisch übernimmt Personalvorstand Uwe Tigges den CEO-Posten.

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