Königliche Porzellan-Manufaktur: Mitarbeiter für Disruption begeistert

Viele Menschen bangen um ihre Jobs – und zwar nicht zu Unrecht: Laut einer Studie könnten 40 Prozent der derzeitigen Tätigkeiten durch die digitale Transformation und Künstliche Intelligenz (KI) wegfallen. Wie also können Führungskräfte verhindern, dass Beschäftigte bremsen oder gar blockieren, wenn es um die Einführung neuer Technologien geht? Zum Beispiel, indem sie sich an Bernd Lietke orientieren. Der Geschäftsführer der traditionsreichen Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin (KPM) hat vor wenigen Wochen einen 3-D-Druck-Experten ins Haus geholt – und die Mitarbeiter eng eingebunden.

Digitalisierung: Ängste abbauen, Chancen erkennen

„Das hat geholfen, Ängste abzubauen und die Chancen zu erkennen, die die Technik auch für einen Traditionsbetrieb birgt.“ Denn es zeigte sich: Sie kann Kunsthandwerker nicht ersetzen, aber entlasten – und so Freiräume schaffen, um (noch) bessere Produkte zu machen (zum Beispiel durch Individualisierung). Auch andere Führungskräfte sollten deshalb nicht nur mahnen, sondern auch Mut machen und betonen: Es geht bei der Transformation nicht darum, Mitarbeiter zu ersetzen. Sondern darum, gemeinsam mit Maschinen, Robotern und KI-Systemen besser zu werden.

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