Deutsche Bank: Hat Achleitner „schlimmen Boni-Banker“ engagiert?

Der frühere Merrill-Lynch-Chef John Thain (62) kandidiert für den Aufsichtsrat der Deutschen Bank. Nach dem Willen des Vorsitzenden Paul Achleitner sollen die Aktionäre den US-Investmentbanker auf der Hauptversammlung am 24. Mai in das Kontrollgremium wählen. Die Personalie ist umstritten, weil Thain Kritikern als „einer der schlimmsten Boni-Banker“ gilt. „Was hat ein solcher Mann im Jahre 2018 im Aufsichtsrat der Deutschen Bank verloren?“, fragt etwa die FAZ.

Zwei Bankerinnen und der PwC-Deutschland-Chef

Neben dem Wall-Street-Veteranen sind drei weitere Neuzugänge vorgesehen: Die ehemalige britische UBS-Bankerin Michele Trogni, die frühere Morgan-Stanley-Managerin Mayree Clark sowie PwC-Deutschland-Chef Norbert Winkeljohann, der wegen möglicher Interessenkonflikte ebenfalls kritisch beäugt wird. Das Quartett dürfte Medienberichten zufolge die US-amerikanische Finanzexpertin Dina Dublon (früher JP Morgan), den ehemaligen SAP-Chef Henning Kagermann, die Cleary-Gottlieb-Anwältin Louise Parent sowie Eon-Vorstandschef Johannes Teyssen ablösen, deren Amtszeiten  enden.

DCGIBoardNews

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