Deutsche Bank: Aufsichtsrat Bsirske prangert Londoner Spesen an

Der Chef der Gewerkschaft Verdi hat die Investmentbanker der Deutschen Bank scharf kritisiert. Es gebe sicherlich noch Möglichkeiten, die Kosteneffizienz zu verbessern – „wenn man nur einmal an die verschwenderische und völlig inakzeptable Spesenabrechnungspraxis Londoner Investmentbanker denkt“, sagte Frank Bsirske im Interview mit dem Handelsblatt. Der 66-Jährige sitzt seit 2013 im Aufsichtsrat der Deutschen Bank; zugleich ist er stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender bei der Postbank.

„Sewing agiert verantwortungsvoll gegenüber Arbeitnehmern“

Über ein fast überschwängliches Lob durfte sich dagegen der neue Vorstandschef Christian Sewing freuen. „Ich schätze ihn außerordentlich als klugen Strategen, der die unterschiedlichsten Bereiche der Bank aus eigener Erfahrung kennt, breite internationale Erfahrung mitbringt und den Arbeitnehmern gegenüber sehr verantwortungsvoll agiert“, sagte Bsirske. Die Personalie sei „ein gutes Signal für den Stellenwert des Heimatmarktes“. Sewing könne nun an die Arbeit seines Vorgängers John Cryan anknüpfen – „aber, was Tempo und Entscheidungskraft angeht, noch mal eigene Akzente setzen“.

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