Startup-Lobbyist Florian Nöll: Gründer setzen auf gute Aufsichtsräte

In seiner Keynote zum NKF Summit in Düsseldorf am vergangenen Freitag hat Florian Nöll Manager aus der Wirtschaft eingeladen, sich als Aufsichtsräte bei jungen Unternehmen zu engagieren. Mit seinem Aufruf knüpfte der Vorsitzende des Bundesverbandes Deutsche Startups an eine Initiative der Vereinigung der Aufsichtsräte in Deutschland (VARD) an, die Gründer 2017 zum Dialog eingeladen hat. Auf dem 12. Deutschen Aufsichtsratstag (#DART12) im November hatten daraufhin drei erfolgreiche Jung-Unternehmer ihre Startups präsentiert (hier geht’s zum #DART13 am 28./29. Juni).

Holt mehr Gründer in die Aufsichtsräte

Die Annäherung entspringt der Überzeugung, dass beide Seiten voneinander profitieren können: Startups zünden mit Hilfe erfahrener Aufsichtsräte die nächste Stufe auf dem Weg zum etablierten Unternehmen, wie auch der Titel von Nölls Keynote deutlich machte („Heute Startup. Morgen Mittelstand. Und dann weiter!“). So hat das junge Gebrauchtwagenportal Auto1 jüngst Gerhard Cromme engagiert. Umgekehrt rüsten Aufsichtsratsvorsitzende etablierter Unternehmen in Sachen Digitalkompetenz, Diversity und Unternehmergeist auf, indem sie junge Gründer in ihr Gremium holen.

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