Franzosen wollen sich auf Luxus konzentrieren: Kering entlässt Puma in die Wildnis

Der Sportartikelhersteller Puma wird künftig nicht mehr vom französischen Luxuskonzern Kering kontrolliert. Auf der Hauptversammlung von Kering wurde besiegelt, den Großteil der Puma-Anteile als Sachdividende an die eigenen Aktionäre zu verteilen. Kerings Ziel ist es, sich künftig auf den deutlich profitableren Luxussektor mit Marken wie Gucci, Brioni und Saint Laurent zu konzentrieren.

Statt aktuell 86 Prozent hält Kering dann nur noch rund 16 Prozent an Puma. Die deutsche Marke mit dem Raubkatzenlogo ist damit künftig mehrheitlich im Streubesitz. Sie erhofft sich von der neuen Unabhängigkeit eine bessere Sichtbarkeit und schnellere Entscheidungen. Das Unternehmen mit Sitz im fränkischen Herzogenaurach beschäftigt weltweit mehr als 13.000 Mitarbeiter.

Kering hatte das Vorhaben im Januar bekanntgegeben, nachdem schon länger über eine Trennung spekuliert worden war. Die Puma-Aktien sollen nun Mitte Mai an die Kering-Aktionäre ausgeschüttet werden.

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