Felten, Menne, Scheifele: Der Springer-Nature-Aufsichtsrat lässt hoffen

Der nächste große Börsengang steht an: In der kommenden Woche (wahrscheinlich am 8. Mai) endet die Zeichnungsfrist für Aktien des Wissenschaftsverlags Springer Nature. Das IPO-Volumen könnte bis zu 1,6 Milliarden Euro betragen, womit ein schneller Aufstieg in den MDax denkbar ist. Und nachdem wir bei den jüngsten Börsengängen – allen voran Siemens Healthineers und DWS – kritisiert hatten, dass zu wenige unabhängige Mitglieder im jeweiligen Aufsichtsrat sitzen, ist es jetzt Zeit für ein Lob.

Ein Quartett namhafter und kompetenter Manager

Zwar ziehen mit Aufsichtsratschef Stefan von Holtzbrinck, Jens Schwanewedel und Ewald Walgenbach drei Vertreter der Großaktionäre Holtzbrinck Publishing Group (voraussichtlicher Anteil nach dem IPO: 36,4 bis 39,6 Prozent) und BC Capitals (18,9 bis 32,9 Prozent) in das Gremium ein. Aber hinzu kommen vier namhafte und kompetente Aufsichtsräte: Die Google-Managerin Obi Felten, die ehemalige Lufthansa-Finanzchefin Simone Menne, Merck-CEO Stefan Oschmann und Heidelberg-Cement-Vorstandschef Bernd Scheifele sollen „Unabhängigkeit“ gewährleisten, hat das Unternehmen mitgeteilt. Wir meinen: Das könnte klappen.

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