Allianz-Chef Bäte & das Klima: Wer hat Angst vor Donald Trump?

Während wir über die digitale Transformation und Cybersicherheit diskutieren, kommt ein weitere riesige Herausforderung bisweilen zu kurz: Der Klimawandel hat das Potenzial, ökologische, soziale und wirtschaftliche Umwälzungen ungeahnten Ausmaßes auszulösen. Und deshalb ist es verheerend, dass die Politik ihren großen Worten zu wenig Taten folgen lässt – insbesondere seit Donald Trump ins Weiße Haus gezogen ist. Was uns aber Hoffnung macht: Die Wirtschaft, insbesondere die Finanzbranche, stößt in die Lücke und übernimmt in zunehmendem Maße Verantwortung.

Banken und Versicherer erhöhen Druck auf Klimasünder

So drängen große Investoren Unternehmen schon seit einigen Jahren mit wachsender Vehemenz zum Klimaschutz und schmeißen Aktien von hartnäckigen Umweltsündern aus den Portfolios. Jetzt zünden die Verantwortlichen die nächste Stufe und machen über ihre Anlagepolitik hinaus Druck. Während einige Banken bereits ihre Kreditrichtlinien verschärft haben, hat Allianz-Chef Oliver Bäte angekündigt, dass der Konzern ab sofort keine Kohlekraftwerke und -Abbauprojekte mehr versichert. Das zeigt: Vorstände sind inzwischen bereit, auf lukrative Geschäfte zu verzichten, wenn’s dem Klima dient. Sollte dieses Beispiel Schule machen, könnte die Wirtschaft den Trump-Effekt locker kompensieren.

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